Psychiatrie & Psychotherapie

Professionelle Hilfe bei seelischen Krisen

Seelische Krisen können jeden Menschen treffen – in unterschiedlichen Lebensphasen und Situationen. In meiner Praxis erhalten Sie professionelle Unterstützung, die sowohl medizinische als auch psychotherapeutische Aspekte berücksichtigt.

Meine Behandlungsweise

Ich arbeite

  • mit Verständnis für seelische Vorgänge und fundiertem neurobiologischen Wissen über das Gehirn,
  • auf der Grundlage einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, ergänzt durch traumatherapeutische Ansätze,
  • und mit langjähriger Erfahrung in der medikamentösen Behandlung.
Prof. Dr. med. Barbara Wild im Stuhl

Therapieverfahren

In meiner Praxis kommen verschiedene wissenschaftlich fundierte Verfahren zum Einsatz:

  • Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • Traumatherapie (TRIMB®, EMDR®, NET®, PITT®)
  • Progressive Muskelrelaxation, Focusing

Wann eine Behandlung hilfreich sein kann

Eine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung kann hilfreich sein, wenn Sie zum Beispiel

  • das Leben als grau und freudlos empfinden
  • nicht mehr zur Ruhe kommen
  • unter Ängsten oder Zwängen leiden
  • Schlafstörungen haben
  • sich energielos oder antriebslos fühlen
  • Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme bemerken
  • immer wieder in ähnliche Lebensmuster oder Konflikte geraten
  • Ihre Gedanken ungeordnet oder verwirrend erscheinen
  • Halluzinationen erleben
  • den Eindruck haben, dass eine Sucht (z. B. Alkohol, Nikotin) überhandnimmt
  • sich hoffnungslos fühlen oder Selbstmordgedanken haben
  • unter körperlichen Beschwerden leiden, für die sich keine organische Ursache findet

Krankheitsbilder der Psychiatrie

Die Psychiatrie befasst sich mit Erkrankungen, die Fühlen, Denken, Handeln und andere geistige Fähigkeiten betreffen.
Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Krankheitsbilder, die in meiner Praxis behandelt werden – jeweils mit einer kurzen Beschreibung.

Strahlenförmiges Sonnenicon - © Ann_Sereda/stock.adobe.com

Depression

Typische Anzeichen einer Depression sind niedergestimmte Stimmung, Antriebslosigkeit und häufig auch körperliche Beschwerden wie Schmerzen oder Magen-Darm-Probleme. Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Schlafstörungen, sexuelle Funktionsstörungen und Selbstmordgedanken können hinzukommen. Auch wenn Betroffene oft kaum noch an Besserung glauben – es gibt viele wirksame Behandlungsmöglichkeiten.

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Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Eine PTBS kann nach stark belastenden Ereignissen wie Unfällen, Übergriffen oder Katastrophen entstehen. Betroffene erleben das Erlebte immer wieder – in Gedanken, Gefühlen oder Träumen. Sie vermeiden Situationen, die Erinnerungen auslösen könnten, sind häufig gereizt, schreckhaft und angespannt in Beziehungen. Eine traumafokussierte Psychotherapie gilt als besonders wirksam; Medikamente und weitere unterstützende Verfahren können die Behandlung ergänzen.

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Manie

Typische Symptome sind innere Unruhe, übersteigerter Antrieb, Reizbarkeit, Schlafstörungen und Ängste. Eine Manie kann einzeln oder im Wechsel mit depressiven Phasen im Rahmen einer bipolaren Störung auftreten. Beide Formen lassen sich gut behandeln – meist mit einer Kombination aus Psychotherapie und medikamentöser Unterstützung.

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Angststörungen

Angsterkrankungen können sehr einschränkend sein – etwa Angst vor dem Alleinsein, vor Menschenansammlungen oder vor dem Verlassen des Hauses. Es stehen heute zahlreiche bewährte Behandlungsansätze zur Verfügung, die individuell auf die jeweilige Form der Angst abgestimmt werden.

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Zwangserkrankungen

Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, die sich immer wieder aufdrängen, können das Leben stark belasten. Durch eine Kombination aus psychotherapeutischen Methoden und medikamentöser Behandlung lassen sich Zwänge häufig deutlich lindern.

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Schizophrenie

Eine Schizophrenie kann sich durch verändertes Denken, verzerrte Wahrnehmungen oder Halluzinationen äußern. Betroffene fühlen sich manchmal beeinflusst oder beobachtet. Eine regelmäßige, kontinuierliche Behandlung – auch medikamentös – ist entscheidend, um Stabilität und Lebensqualität zu fördern.

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Suchterkrankungen

Substanzen wie Alkohol, Nikotin oder andere Drogen können rasch abhängig machen. Der Konsum bestimmt zunehmend das Leben, soziale Kontakte und Arbeit leiden, körperliche Schäden drohen. Es gibt heute wirksame Konzepte zur Behandlung von Suchterkrankungen.

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Gedächtnisstörungen und Demenzerkrankungen

„Wo habe ich bloß meinen Geldbeutel hingelegt?“ – „Was wollte ich einkaufen?“ Solche Momente kennt jeder. Doch wenn die Sorge aufkommt, dass es sich um den Beginn einer Demenz handeln könnte, werden auch alltägliche Vergesslichkeiten schnell beunruhigend.
In meiner Praxis können durch gezielte Fragen, standardisierte Gedächtnistests und weitere Untersuchungen mögliche Ursachen abgeklärt werden. So lässt sich feststellen, ob tatsächlich eine krankhafte Störung vorliegt und welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen.

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Persönlichkeitsstörungen

Jeder Mensch hat individuelle Eigenarten. Wenn diese jedoch zu ständigen Konflikten, Ängsten oder Überempfindlichkeiten führen, kann das Leben sehr belastend sein. Eine Psychotherapie hilft, sich selbst besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit sich und anderen zu finden.

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Somatoforme Störungen

Manche Menschen leiden unter körperlichen Beschwerden wie Schmerzen oder Verdauungsproblemen, für die sich keine organische Ursache finden lässt. Oft spielen seelische Belastungen eine Rolle – sie können Beschwerden auslösen oder verstärken. In der Behandlung steht das Wechselspiel zwischen Körper und Seele im Mittelpunkt.

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ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-/Hyperaktivitäts-Störung)

Hauptmerkmale sind Unaufmerksamkeit, übersteigerter Bewegungsdrang und Impulsivität. Häufig kommen Ängste, niedriges Selbstwertgefühl oder depressive Verstimmungen hinzu. Eine wirksame Behandlung umfasst psychotherapeutische Strategien zur Alltagsbewältigung und kann bei Bedarf medikamentös unterstützt werden.

Copyright 2026. Prof. Dr. med. Barbara Wild
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