Neurologie

Neurologische Diagnostik & Therapie

Die Neurologie befasst sich mit Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems. Ich diagnostiziere und behandle ein breites Spektrum neurologischer Krankheitsbilder und biete zudem eine fundierte Zweitmeinung bei komplexen oder unklaren Verläufen an.

Wenn weiterführende apparative Untersuchungen – wie etwa Röntgenaufnahmen oder neurophysiologische Messungen – erforderlich sind, arbeite ich eng mit spezialisierten Kolleginnen und Kollegen zusammen, um eine bestmögliche Diagnostik und Therapie zu gewährleisten.

Mit welchen Beschwerden kommen PatientInnen in neurologische Behandlung?

  • Gangunsicherheit und andere Gangstörungen
  • Zittern
  • unwillkürliche Bewegungen
  • Bewusstseinsstörungen
  • Schmerzen (z.B. Kopfschmerzen, Nacken-oder Rückenschmerzen)
  • Lähmungserscheinungen
  • Gefühlsstörungen
  • Sehstörungen
  • Sprachstörungen
  • Rechen-, Lese-oder Schreibstörungen
  • Blasen- oder Darmentleerungsstörungen
  • Potenzstörungen
Untersuchungsliege in der Praxis

Welche Erkrankungen werden behandelt?

Strahlenförmiges Sonnenicon - © Ann_Sereda/stock.adobe.com

Morbus Parkinson und andere Bewegungsstörungen

Bewegungsverlangsamung, ein kleinschrittiger Gang, Muskelsteifigkeit, Zittern und Schwierigkeiten bei Rumpfbewegungen und der Feinmotorik sind für die Parkinsonerkrankung typisch. Die Ursache liegt in dem Untergang bestimmter Nervenzellansammlungen im Gehirn (in der sogenannten Substantia nigra). Der hierdurch bedingte Mangel an dem Botenstoff Dopamin lässt sich medikamentös ausgleichen.

Zumindest ein Teil diese Beschwerden kann aber auch bei anderen Erkrankungen auftreten und andere Behandlungen notwendig machen. Deshalb ist es wichtig, die Ursache der Bewegungsstörungen frühzeitig zu klären und gezielt zu behandeln.

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Gedächtnisstörungen und Demenzerkrankungen

Wo habe ich bloß meinen Geldbeutel hingelegt? Was wollte ich einkaufen?

Ist das schon der Beginn einer Demenz?

Wenn erst einmal die Angst besteht, man könne sich am Beginn einer Demenz befinden, werden auch "normale" Gedächtnislücken besorgniserregend. Hier kann durch gezielte Fragen und gegebenenfalls standardisierte Gedächtnistest und weitere Untersuchungen geklärt werden, ob tatsächlich eine krankhafte Störung vorliegt und ob diese behandelt werden kann.

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Epileptische Anfälle

Plötzlicher Bewusstseinsverlust, mit oder ohne Zuckungen, oder auch anfallsweise auftretende Gefühlsstörungen oder Sprachstörungen können Ausdruck eines epileptischen Anfalls sein. Dabei kommt es zu massenhaften Entladungen von Nervenzellen im Gehirn.

Aber auch andere Störungen wie z.B. Unregelmäßigkeiten das Herzschlags können zu Bewusstlosigkeit führen.

Sollten häufiger epileptische Anfälle auftreten, müssen diese medikamentös behandelt werden.

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Schmerzsyndrome

Schmerzen sind ein Warnsignal des Körpers. Fast jeder Körperteil ist schmerzempfindlich. Dabei können Schmerzen sowohl in den Muskeln, Sehnen, Gelenken wie auch durch Veränderungen oder Reizungen der Nerven entstehen. Eine Klärung der Ursache kann die Behandlung erleichtern.

Gerade chronische Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität sehr. Hier gilt es, durch Ursachenklärung und Behandlung eine Linderung zu verschaffen.

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Entzündliche Erkrankungen wie die Multiple Sklerose

Auch das Nervensystem kann von akuten und chronischen Entzündungen wie der Multiplen Sklerose betroffen sein. Bei der MS kommt es immer wieder zu Entzündungen an den verschiedensten Orten des Nervensystems. Dies führt zu meist in Schüben auftretenden ganz variablen Beschwerden wie zum Beispiel Lähmungserscheinungen, Gefühlsstörungen oder Sehstörungen. In den letzten Jahrzehnten sind für die MS eine ganze Reihe von Behandlungsmöglichkeiten entwickelt wurden, die orientiert am Erkrankungsverlauf gezielt eingesetzt werden können.

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Schlaganfälle

Plötzlich und kurz auftretende halbseitige Lähmungserscheinungen oder Gefühlsstörungen können ebenso wie kurzfristige Sehstörungen oder Sprachstörungen Vorboten eines Schlaganfalls sein. Hierunter versteht man eine Durchblutungsstörung des Gehirns. Besonders wichtig ist es, schwerere Durchblutungsstörungen mit der Folge dauerhafter Behinderungen zu verhüten. Dazu sollten Risikofaktoren wie zum Beispiel hoher Blutdruck oder Rauchen behandelt werden. Eine Evaluation Ihres persönlichen Schlaganfallrisikos kann in meiner Sprechstunde stattfinden.

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Verletzungen des Gehirns

Hierzu gehören Gehirnerschütterungen wie auch schwerere Verletzungen. In der Folge können sowohl Störungen der Bewegungen, der Wahrnehmung oder auch des Denkens auftreten.

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Restless-Legs-Syndrom (Krankheit der unruhigen Beine)

Beim Restless-legs-Syndrom treten unangenehme Missempfindungen der Beine insbesondere in Ruhe und abends auf. Dies geht oft mit einem Bewegungsdrang einher. Hierbei handelt es sich um eine Bewegungsstörung, die durch spezielle Medikamente gelindert werden kann.

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Erkrankungen des peripheren Nervensystems

Das periphere Nervensystem umfasst die Nervenwurzeln und die peripheren Körpernerven, also den außerhalb des Gehirns und Rückenmarks gelegenen Teil des Nervensystems. Erkrankungen können sowohl durch chronische Reizungen eines Nerven wie zum Beispiel beim Karpaltunnelsyndrom auftreten. Es gibt aber auch Schädigungen in Folge von Stoffwechselstörungen wie beim Diabetes mellitus und erbliche Erkrankungen. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfach und hängen natürlich auch von der Ursache der Nervenschädigung ab.

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Migräne und andere Kopfschmerzen

Kopfschmerzen sind häufig auftretende Befindlichkeitsstörungen. Meist steht dahinter keine schwerere Erkrankung. Trotzdem sollte bei neu aufgetretenen Kopfschmerzen eine neurologische Abklärung stattfinden. Außerdem können Kopfschmerzen die Lebensqualität der beeinträchtigen und erfordern, wenn sie dauerhaft auftreten, eine gezielte Behandlung.

Migräne ist eine Sonderform von Kopfschmerzen, meist mit einseitigen, in Attacken auftretenden Schmerzen. Diese werden oft begleitet von Übelkeit, Sehstörungen, Licht-oder Geräuschempfindlichkeit. Auch hier für gibt es inzwischen verschiedene spezifische und wirkungsvolle Behandlungsmaßnahmen.

Copyright 2026. Prof. Dr. med. Barbara Wild
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